ANNE HATHAWAY: Wie ihre Oscarrede fast ihre Karriere zerstört hätte | Pop Secret Stories

Anne Hathaways Karriere vom Oscar zum meistgehassten Star des Internets und zurück. Mehr Pop Secret Stories hier: https://1.ard.de/PSS_Playlist

2026 ist das Jahr von Anne Hathaway: Noch nie liefen so viele Filme mit ihr im Kino und bei Streaming Plattformen. In dieser Folge „Pop Secret Stories“ erzählen wir, warum Anne Hathaway plötzlich wieder überall ist – mit „Der Teufel trägt Prada 2“, „Plötzlich Prinzessin 3“, „The Odyssey“, „Mother Mary“, „The End of Oak Street“ und „Verity“ – und wie sie es geschafft hat, von einem massiven Image-Tief zum Karriere-Peak zurückzukehren.

Anne Hathaways Laufbahn ist voller Extreme: Vom Oscar-Gewinn für „Les Misérables“ über Filme wie „Brokeback Mountain“, „Der Teufel trägt Prada“ („The Devil Wears Prada“), „The Dark Knight Rises“, „Interstellar“, „Plötzlich Prinzessin“ („The Princess Diaries“) und „The Intern – Man lernt nie aus“ bis zur Phase, in der Online-Kommentare sie zur „meistgehassten Frau in Hollywood“ erklärten. Viele fanden sie „zu perfekt“, „zu glatt“, „zu ehrgeizig“. Aus dieser Stimmung entstand der Begriff „Hathahate“ – ein Popkultur-Phänomen, das zeigt, wie schnell sich digitale Öffentlichkeit gegen Frauen richtet, die als „zu erfolgreich“ oder „zu präsent“ wahrgenommen werden.

Wir ordnen ein, wie es dazu kommen konnte, dass Anne Hathaway nach ihrem Oscar und Auftritten bei den Academy Awards so stark angegriffen wurde, welche Rolle ihre Moderation mit James Franco, Interviews, Red-Carpet-Momente und ihr Image als „Little Miss Perfect“ gespielt haben – und was das mit Sexismus, Backlash gegen ehrgeizige Frauen, digitaler Gewalt und toxischer Online-Kultur zu tun hat. Gleichzeitig schauen wir auf die Projekte, mit denen sie ihr Image gedreht hat: ernsthafte Rollen, Selbstironie, feministische Statements, ihre Rede vor den Vereinten Nationen, Gespräche über Unsicherheiten und Kooperationen mit Regisseur:innen wie Christopher Nolan, der sie nach „The Dark Knight Rises“ für „Interstellar“ und später „The Odyssey“ besetzt.

2026 wird für Anne Hathaway zum Comeback-Jahr: Nostalgie-Franchises wie „Der Teufel trägt Prada 2“ und „Plötzlich Prinzessin 3“ treffen auf neue Filme wie „Mother Mary“, „The End of Oak Street“ und „Verity“, die Mystery, Thriller und vielschichtige Frauenfiguren verbinden. Wenn ihr Anne Hathaway als Teenie-Ikone, Fashion-Queen, Oscar-Gewinnerin oder Sci-Fi-Star erlebt habt und verstehen wollt, wie aus Hathahate wieder Hathaslay wurde – und was das über Hollywood, Popkultur und unser eigenes Online-Verhalten sagt, seid ihr bei uns richtig.

#annehathaway #Hathahate #Hathaslay #TheDevilWearsPrada #DerTeufelTrägtPrada #PlötzlichPrinzessin #Oscars #ChristopherNolan #Interstellar #Popkultur

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00:00: Der Oscar 2013
00:26 Die Entstehung der „Hathahate“
01:32 Wer ist Anne Hathaway?
02:13 Durchbruch mit „Plötzlich Prinzessin“ (Disney)
03:02 Herausforderung Typcasting
03:36 Erfolg in „Brokeback Mountain“ & „Der Teufel trägt Prada“
04:45 Rückblick: Oscar-Moderation 2011 mit James Franco
05:53 Die Vorbereitung auf „Les Misérables“ (Fantine)
06:55 Die Oscar-Dankesrede und die Folgen
08:48 Wahrnehmung und Grund von der Ablehnung
09:21 Zusammenarbeit mit Christopher Nolan in „Interstellar“
10:10 Der Backlash-Effekt
11:00 Fazit: Neubeginn und Erfolg von Anne Hathaway: Das Jahr 2026 mit „Der Teufel trägt Prada2“, „Mother Mary“, „Die Odyssee“, „Flowervale Street“ & „Verity“ und bald „Plötzlich Prinzessin 3“

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Das ist Pop Secret Stories. Jeden Donnerstag um 15 Uhr gibt’s eine neue Folge.

Welche Hype-Themen treiben dich gerade um? Wir erzählen dir spannend den Schlüsselmoment, der alles ausgelöst oder verändert hat. Egal ob aus Pop, Musik, Kino, Fashion, TV, Social Media oder Lifestyle. Die Story, wie Conchita Wurst den ESC gerettet hat. Wie Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys zu Stars wurden. Warum Katy Perry in ihrer Flop Era angekommen ist und wie Taylor Swift sich an Kanye West gerächt hat. Weshalb Daniel Küblböck zu queer für die 2000er war. Wie “Wackelkontakt” vom Oimara zum Superhit wurde und weshalb Nina Chuba keine Industry Plant ist. Bei uns erfahrt ihr, weshalb Tom und Bill Kaulitz überall sind, wie Ariana Grande direkt von “Wicked” in die Kontroverse kam und welcher Horror-Auftritt beinahe die Karriere von Lana Del Rey zerstört hätte – und wie Charli XCX nach “Brat” endlich wieder aus der Krise kam.

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Team für diese Folge
Autor:in: Fatemeh Khodadadian
CvD: Vanessa Schneider
Kamera: Christoph Hölzl, Tim Hanke-Zilles
Schnitt: Fiona Pex
Mischung: Anja Beusterien, Michael Heumann
Sprecherin: Julia Schweinberger
Grafik: Veronika Grenzebach, Simon Heimbuchner, Lena Waldispühl
Redaktion: Maximilian Sippenauer, Sonja Meyer-Golling

Vielen Dank an Daniela Hampp, Raziyeh Khodadadian, Michael Stumpf, Bettina Richter und das City Kino München

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43 Comments

  1. Ich hab das nie verstanden, dass da so viel Hass gegen sie war. Ich fand sie immer cool und ihre Filme haben mir gefallen. Als ich das gehört habe, dass so viele Leute sie zu hassen scheinen, war das eine echte Überraschung.

  2. Das ist ja die so ziemlich die dümmste Kritik an einer Person des öffentlichen Lebens. Wie kommen Menschen darauf sie dafür zu haten?

  3. Als grds. Filmfan der Anne Hathaway immer sehr respektiert hat für ihre guten Schauspielleistungen höre ich mit diesem Video zum allerersten Mal, dass ihr so viel Hass entgegen gebracht wurde. Und muss als Mann ganz klar sagen: 100.000%ig ist der Hass auf sie maßgeblich misogyn geprägt. Egal was sie tat, sie war entweder zu perfekt oder nicht perfekt genug.

  4. Ich habe davon gehört, dass sie eine schwere Zeit durchgemacht hat, wusste aber nur am Rand weswegen. Angeblich hielten Hater sie für zu nervig, was ich nie verstanden habe. Jemanden zu hassen, weil es einfach gerade gut für diese Person läuft, klingt für mich nach sehr viel Missgunst und Neid. Ich mag sie. Sie macht ihren Job echt richtig gut und sie scheint auch menschlich sehr nett zu sein.

  5. O Gott die Tante war in Broke Back Mountain? Ich konnte die eigentlich nur wegen ihrer seltsamen überheblichen Reden, über alles mögliche nicht leiden. Hätte die sich mal lieber aufs Schauspielern konzentriert.

  6. Alles nett. Ich weiß nur nich, wieso man aus allem ein 15-Minuten-Video mit Kindheitsgeschichte machen muss. Verzeiht mir, dass sich das jetzt an diesem Video entlädt. Wenn Du mir ein Clickbait gibst, zeig mir einfach 1 Minute 30 das Problem und 1 Minute die Lösung und gut is.
    Apropos Lösung: Misogynie-Alarm. Anne ist offenbar ein zartes Pflänzchen. Wer auf den Hate-Zug aufgesprungen ist, hätte auch Inge in der Schule gemobbt.

  7. Es gibt immer mehrere Frauen der Öffentlichkeit die zu jeder Zeit grundlos gehasst werden. Also Gründe werden sich schon überlegt. Aber es sind immer an den Haaren herbeigezogene Urteile über vermeintliches Fehlverhalten 🙁

  8. Crazy, well, save… Könnt ihr bitte die deutsche Sprache verwenden? Es gibt keinen Grund es nicht zu tun. Wenn euch die deutschen Wörter entfallen sind, schlagt einen verdammten Duden auf.

  9. Ihr herausragender Filmgeschmack macht sie einfach zur Legende. Sie spielt ja nur ist großartigen Filmen mit. Da käme höchstens Leonardo DiCaprio ran.

  10. Ach krass, das hatte ich gar nicht mitbekommen mit dem Hate. Ich mochte sie immer sehr gerne, tolle Schauspielerin, sehr sympathisch in Interviews. Bin froh, dass sie sich nicht hat unterkriegen lassen und weiterhin Filme macht♥️

  11. Interessanter Beitrag! 🙂

    Ich muss sagen, ich hatte garnicht gewusst, dass Anne Hathaway so viel Hate anscheinend abbekommen hat. Ich dachte immer, sie wäre sehr beliebt und geliebt (“America’s Sweetheart”) weil sie in vielen Filmen die Hauptrolle hat! Ich muss aber ehrlich zugeben, die Person Anne Hathaway finde ich sympathisch, auch wenn eher zurückhaltend finde ich. Ich mag allerdings sie als Schauspielerin einfach nicht, ich mochte sie in Princess Diaries und The Devil Wears Prada, aber alle anderen Filme die ich bisher mit ihr gesehen habe haben mich einfach nicht überzeugt. Aber ich glaube da ist eher das Problem, dass ich häufiger US-amerikanische SchauspielerInnen als eher künstlich in ihrer Art empfinde (v.a. wenn es so große Celebrities wie Anne Hathaway, Brad Pitt, etc. sind), da bevorzuge ich bspw. britische SchauspielerInnen, weil ich bemerkt habe, dass ich sie einfach als authentischer und im Einklang mit meinem Geschmack bei Filmen & Serien wahrnehme. Ob das vielleicht auch mit hineinspielt? Oder war/ist dieser “Hate” gegen sie fast ausschließlich in den USA verbreitet?

  12. Ist an mir total vorbei gegangen. Sie ist eine interessante Person und tolle Schauspielerin. Was andere sich unbedingt einreden wollen ist mir schnurz egal. Hoffentlich macht sie noch viele Filme und die müssen mir auch nicht unbedingt gefallen. Hauptsache sie macht das was sie möchte.

  13. Ich habe die letzt in einem Film gesehen und fand sie total super. Ich hatte bis zu diesem Video nichts davon mitbekommen.
    Doppelten Respekt für die Schauspielleistung und das Wegstecken dieser Hasskampagne!

  14. sie wurde einfach nur von irgend einem menschlichen abfall gehasst, weil sie einfach gut war, einfach besser als andere? aber gut, ist das internet

  15. zu dem bei 10:26 eingeblendeten Spruch
    Hab noch nicht so super gründlich drüber nachgedacht… aber mein erster Gedanke dazu war, dass das vielleicht nicht nur bei Frauen so ist? Also das Geschlecht könnte man da sogar weglassen und das gilt einfach für alle Menschen oder?

  16. Ach ? (Wg. Thumbnailtitel) Ich dachte Blake Lively wäre da auf Platz 1 – ohne Oscar.
    Fun fact: Ein Oscargewinn bedeutet für viele Schauspielenden widersinnigerweise einen Karriereknick, egal wie gut/schlecht/furzlangweilig ihre Dankesrede war…

  17. Haha, kenn ich diesen Drang alles perfekt zu machen und trotzdem nicht gut genug zu sein, weil alle anderen wie Vollidioten dastehen. Seitdem suhle ich mich wie mein Jack Russel Terrier regelmäßig in den Hinterlassenschaften anderer Tiere 😜

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